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Universität zu Köln  

  Erdbebenstation Bensberg
 















Vor 60 Jahren

Am 14. März 1951 ereignete sich um 10:47 Uhr Ortszeit das sogenannte 2. Euskirchener Erdbeben. Bei einer Magnitude von 5.1 richtete es im Raum Euskirchen einige Gebäudeschäden an: Eingebrochenes Gewölbe im Bereich der Vierung der Kirche in Obergartzem; Umgestürzter Grabstein auf dem Fiedhof von Kreuzweingarten und beschädigtes Dach durch Schornsteinabgang am Schulhaus von Obergartzem. Herabfallende Bauteile verletzten einige Personen. Das Beben war der Anlass für die Gründung der Erdbebenstation Bensberg.

Makroseismische Karte des 2. Euskirchener Erdbebens am 14. März 1951 um 10:47 Ortszeit. Die schwarzen Linien sind Isoseisten, das heißt Linien gleicher Erschütterungsstärke oder Intensität. Im Raum Euskirchen, Mechernich Münstereifel wurde die Intensität 7 erreicht; im Epizentralbereich auch die Intensität 7-8. Die Karte wurde von L. Ahorner, dem langjährigen Leiter der Erdbebenstation Bensberg erstellt. Zu spüren war das Erdbeben bis Braunschweig, Stuttgart und Lille.

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